Von Salvador Atasoy
FRANKFURT. 26 Millionen Menschen haben im vergangenen Monat Online-Netzwerke wie StudiVZ oder Facebook in Deutschland genutzt, wie Mario Flaschentraeger sagt. Der Geschäftsführer der Eventagentur Commpany ist Initiator des Symposions "wie Computer und Internet uns verändern", das am Mittwoch im Dialogmuseum Frankfurt stattgefunden hat.
Die Zahl der Nutzer solcher Netzwerke steige stetig, führte Flaschentraeger weiter aus. Daher müsse jeder Unternehmer, der im Internet erfolgreich sein wolle, auch die Logik solcher Netzwerke verstehen. Denn Kunden würden sich auch beim Online-Einkauf vor allem auf Reputation und Empfehlungen verlassen.
"Wir sind schlimmer als meine kleinen Kinder", sagte Ewald Wessling, ehemals Manager im Verlagshaus Gruner + Jahr, in seinem Vortrag "Generation Google". Wenn eine Homepage dem User nicht gefalle, dann sei er mit einem Klick auch schon wieder weg. Wichtig sei also, dass eine Seite perfekt funktioniere - wie Google etwa. Ein weiteres Erfolgsgeheimnis sei das AAL-Prinzip. Man müsse "andere arbeiten lassen" - so wie das in sozialen Netzwerken geschehe. Dort werde der Inhalt von Nutzern mit Freude umsonst generiert.